Dienstag, 11. März 2014

Mittwoch, 12. Februar 2014

„Wer bin ich ohne diesen Gedanken“ von Byron Katie (Rezension)

KatieCover1„Wir sind wie Fünfjährige. Wir wissen nicht, wie dieses Ding namens Leben funktioniert. Wir lernen es gerade.“ – so eines der Zitate aus dem Weisheitsbuch der amerikanischen spirituellen Lehrerin Byron Katie, die durch die Methode „The Work“ bekannt wurde. Inspiriert durch ein spontanes Erwachen im Jahre 1986 entwickelte sie ein System zur Selbsterkenntnis, das auf vier einfachen Fragen basiert, die uns oft in einen erstaunlichen Zustand des Neuanfangs führen können.
Auch Leser, die diese Arbeit nicht kennen, werden in diesem Buch eine Fülle inspirierender, manchmal irritierender und origineller Gedanken finden, die hie und da durchaus Prozesse auslösen können. Letztlich geht es darum, dem Leben selbst zu vertrauen und zu verstehen, dass wir mit unserem Verstand oft lediglich Konzepte unseres Lebens kreieren, die wenig mit dem Jetzt zu tun haben.
Lassen wir noch einmal die Autorin selbst zu Wort kommen: „Wenn Du liebst, ist der Krieg vorüber. Dann brauchst Du keine Entscheidungen mehr zu treffen. Ich sage gerne: ‚Ich bin eine Frau ohne Zukunft.’ Keine Entscheidungen, keine Zukunft. Alle meine Entscheidungen werden für mich getroffen, so wie sich für dich getroffen werden. Du erzählst dir nur in Gedanken die Geschichte, dass Du etwas damit zu tun hättest.“
Eine Rezension von Thomas Schmelzer (http://www.mystica.tv/wer-bin-ich-ohne-diesen-gedanken-von-byron-katie-rezension/)

Samstag, 8. Februar 2014

Armut in reichen Ländern, zum Beispiel in Deutschland
In den westeuropäischen Industrieländern galt die Armut als überwunden, Wohlstand für alle war die Maxime. Doch diese Zeiten sind vorbei – ausgelöst durch die Umbrüche in der Wirtschaft und durch die gravierenden Umstrukturierungen des Sozialstaates. Neoliberale Reformen führten Millionen Menschen in eine Sackgasse der Existenzängste und nicht in gesicherte Lebensverhältnisse. Diese Entwicklung lässt sich nicht nur in den Problemländern wie Spanien beobachten. Dort hat ein Viertel der Bevölkerung keine Arbeit, immer mehr Kinder leben in Armut oder befinden sich im Abstieg dorthin.
Doch auch hierzulande wächst die Zahl der Armen ebenso wie in Frankreich.

http://www.theintelligence.de/index.php/politik/14290-gemachte-armut-in-europa-auch-in-deutschland-gibt-es-immer-mehr-mittellose-menschen.html

Die Notwendigkeit der Nahrungsmittelwende - so rettest Du die Welt




Wenn es um die Rettung unseres Planeten geht, sind viele Menschen
schnell bereit aktiv zu werden. Ob mit Energiesparlampen, Biosprit, dem
grünen Punkt, dem BIO Gütesiegel oder des sparsamen Wasserverbrauchs -
wir sind geneigt alles zu tun, um unseren Planeten zu schützen und ihn
für zukünftige Generationen lebenswert zu hinterlasen.

Doch die Realität sind anders aus. Das Hauptproblem der eutigen planetaren Gesellschaft liegt in der Massentierhaltung.

Ich will nicht länger besser sein als du


Gast Blog von Katy Stevenson Wirth
Im Grunde meines Herzens
will ich nicht mehr
besser als du
cleverer als du,
dünner als du
schöner als du,
schneller als du
stärker als du
vollendeter als du
kreativer als du sein
Eine bessere Mutter als du
eine bessere Freundin als du
gebildeter als du
IRGENDETWAS mehr als du
Ich will diesen Weg
Seite an Seite gehen
Mit Ehrfurcht darüber wer du bist
Mit Ehrfurcht über deine Gaben
dich nur in Liebe und Licht sehen
mit deiner durchscheinenden Schönheit
einfach so wie du bist.
Und ich möchte, dass du mich genauso siehst.
Weil ich dich wirklich liebe
einfach so wie du bist.
Ich dachte nur immer ich muss besser sein
damit du mich liebst.
Am Tor lasse ich den Umhang des “in den Schatten stellens” fallen.
Er war eine so schwere Bürde,
eine unnötige Bürde.
Eine selbst auferlegte Bürde.
Wirst du mich auch dann lieben,
wenn ich einfach so bin wie ich bin.
Tief in meinem Herzen
weiß ich dass du das wirst.

http://www.awakeningwomen.de/2014/02/05/ich-will-nicht-langer-besser-sein-als-du/

Dr. Ruediger Dahlke: Den Schatten integrieren (MYSTICA live)

MYSTICA TV: Christine Brekenfeld & Christian Meyer: Nahtoderfahrung und ...





Ist das Erlebnis einer Nahtoderfahrung vergleichbar mit dem des
Erwachens? Die Heilpraktikerin (Psychotherapie) Christine Brekenfeld und
der spirituelle Lehrer Christian Meyer untersuchen seit einiger Zeit
genau diesen Zusammenhang, um Menschen zu unterstützen, ihre NTE in ihr
Leben zu integrieren. Christine Brekenfeld erlebte selbst eine intensive
NTE und erfuhr bedingungslose Liebe und einen Frieden, die ihr seitdem
einen ganz neuen Blick auf das Leben schenkten. Die Arbeit mit Christian
Meyer hat zu einer Vertiefung dieser Erfahrung und zum vollständigen
Erwachen geführt.

Es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Eine
Nahtoderfahrung kann der Beginn einer grundlegenden spirituellen
Veränderung sein, die bis zum vollständigen Erwachen und einem tiefen
inneren Frieden führt. Bei einer NTE werden u.a. oft visuelle Dinge
erlebt (Tunnel, Licht, Begegnung mit Wesen), während beim Erwachen laut
Christian Meyer ein Hineinfallen in alles was ist, eine Art
bedingungslose Hingabe geschieht, in der Stille und Frieden erfahren
werden können.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Wenn die Haifische Menschen wären

"Wenn die Haifische Menschen wären", fragte Herrn K. die kleine Tochter seiner Wirtin, "wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?" "Sicher", sagte er. "Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie im Meer für die kleinen Fische gewaltige Kästen bauen lassen, mit allerhand Nahrung drin, sowohl Pflanzen als auch Tierzeug. Sie würden sorgen, daß die Kästen immer frisches Wasser hätten, und sie würden überhaupt allerhand sanitäre Maßnahmen treffen. Wenn zum Beispiel ein Fischlein sich die Flosse verletzen würde, dann würde ihm sogleich ein Verband gemacht, damit es den Haifischen nicht wegstürbe vor der Zeit. Damit die Fischlein nicht trübsinnig würden, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige. Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden zum Beispiel Geographie brauchen, damit die großen Haifische, die faul irgendwo liegen, sie finden könnten. Die Hauptsache wäre natürlich die moralische Ausbildung der Fischlein. Sie würden unterrichtet werden, daß es das Größte und Schönste sei, wenn ein Fischlein sich freudig aufopfert, und daß sie alle an die Haifische glauben müßten, vor allem, wenn sie sagten, sie würden für eine schöne Zukunft sorgen. Man würde den Fischlein beibringen, daß diese Zukunft nur gesichert sei, wenn sie Gehorsam lernten. Vor allen niedrigen, materialistischen, egoistischen und marxistischen Neigungen müßten sich die Fischlein hüten und es sofort den Haifischen melden, wenn eines von ihnen solche Neigungen verriete. Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fische zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, daß zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, sind bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und können einander daher unmöglich verstehen. Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein tötete, würden sie einen Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen. Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären. Die Theater auf dem Meeresgrund würden zeigen, wie heldenmütige Fischlein begeistert in die Fischrachen schwimmen, und die Musik wäre so schön, daß die Fischlein unter ihren Klängen, die Kapelle voran, träumerisch, und in allerangenehmste Gedanken eingelullt, in die Haifischrachen strömten. Auch eine Religion gäbe es da, wenn die Haifische Menschen wären. Sie würden lehren, daß die Fischlein erst im Bauch der Haifische richtig zu leben begännen. Übrigens würde es auch aufhören, wenn die Haifische Menschen wären, daß alle Fischlein, wie es jetzt ist, gleich sind. Einige von ihnen würden Ämter bekommen und über die anderen gesetzt werden. Die ein wenig größeren dürften sogar die kleineren auffressen. Das wäre für die Haifische nur angenehm, da sie dann selber öfter größere Brocken zu fressen bekämen. Und die größeren, Posten habenden Fischlein würden für die Ordnung unter den Fischlein sorgen, Lehrer, Offiziere, Ingenieure im Kastenbau usw. Kurz, es gäbe überhaupt erst eine Kultur im Meer, wenn die Haifische Menschen wären."
( Bertolt Brecht)