Quelle: http://www.freiwilligfrei.info/archives/6591
Rund 270 Millionen unschuldige Menschen wurden allein in den
zurückliegenden 100 Jahren von ihren eigenen Staaten, Regierungen und
Politikern ermordet. Der Staat ist mit großem Abstand und unzweifelhaft
die unnatürliche Todesursache Nummer 1. Ebenso ist er die Hauptursache
für menschliches Leid, für Not und Elend, Diskriminierung, Krankheit und
Tod, Zerstörung, Verfolgung, geistige und körperliche Folter,
Vergewaltigung und Verstümmelung, Armut und Umweltverschmutzung.
Umso erstaunlicher ist es, dass der Staat und seine Handlanger nach
wie vor Mehrheitlich unterstützt, ja sogar verehrt und verteidigt
werden. Weltweit und auch noch unter dem Vorwand, sie mögen für Frieden,
Freiheit, Sicherheit und Umweltschutz sorgen. Mit Vernunft ist diese
Situation schon lange nicht mehr zu erklären. Es gibt keine sachlichen
und rationalen Argumente dafür, weiterhin am Staat festzuhalten.
Der Freiheitsaktivist und selbsternannte Staatsfeind Larken Rose wird
nicht müde, darauf hinzuweisen, dass der Staat kein externes Wesen ist,
das die Menschen unterdrückt, sondern ein Aberglaube. Eine individuelle
religiöse Wahnvorstellung von einem Gott, in dessen Namen es richtig
und gut sein soll, sämtliche Menschlichkeit über Bord zu werfen. Er legt
in unvergleichbarer Art und Weise immer wieder die Absurdität und
innere Widersprüchlichkeit des Glaubens an den Staat offen. Dieses Video
ist eine Zusammenstellung seiner wichtigsten Aussagen und Erkenntnisse.
Was ist ein Etatist? Kurz gesagt ist das jemand, der an einen Staat und an eine Regierung glaubt.
Staaten
und Regierungen sind Macht über Menschen innerhalb definierter
räumlicher Grenzen. Ihr Kennzeichen ist das vermeintliche „Recht zu
herrschen“. Es ist nicht nur die Fähigkeit, andere Menschen zu
beherrschen. Diese Fähigkeit hat schließlich jeder Mensch bis zu einem
gewissen Grad. Es ist das angenommene und angebliche „Recht“, die
Einbildung oder Vorstellung davon, dass bestimmte Menschen ein Recht
hätten, mit Gewalt andere Menschen zu kontrollieren.
Der Glaube daran ist wie der Glaube in einer Religion: Ohne jeden Bezug zur Realität, praxisfern, unbeweisbar und unlogisch.
Der
Glaube an den Staat ist keine Analogie zum religiösen Glauben. Er IST
eine Religion – in jeder Hinsicht! Im Glauben an den Staat gibt es
tatsächlich eine Gruppe übermenschlicher Wesen, die Rechte hat, die
Normalsterbliche nicht haben und für die die Gesetze und Regeln der
Normalsterblichen nicht gelten. Diese Gruppe, die „Regierung“ genannt
wird, stellt Regeln auf und wer sich nicht an diese Regeln hält, ist ein
„Sünder“ und verdient es, bestraft zu werden.
Die
treu ergebenen Gläubigen führen bizarre Rituale durch. Eines davon
nennen sie „Wahlen“. Sie machen dazu mit einem Stift ein Kreuz auf einen
Zettel und… Tataaa! Jetzt gibt es ein übernatürliches Wesen, das
sie„Regierung“ nennen. Die Menschen, die diese „Regierung“ bilden, sehen
zwar noch aus wie ganz normale Menschen, aber sie haben jetzt nicht
mehr nur die Rechte eines jeden anderen Menschen. Sie dürfen Geld von
allen anderen Menschen verlangen, sie herumschubsen und
herumkommandieren und sie dürfen sie einsperren, ihnen wehtun, sie
verletzen oder sogar töten, wenn sie nicht gehorchen. Und sie
rechtfertigen das alles damit, das „mystische Wesen Staat“ zu
repräsentieren.
Sie
handeln im Namen des Staates und seiner Regeln, die sie
„Gesetze“nennen. Diese Gesetze sind nicht nur einfache Drohungen,
sondern Befehle übernatürlicher Wesen. Und so sollen alle vor diesen
übernatürlichen Wesen niederknien. Nur das Gebet zu diesen Wesen wird
die Welt retten. Sie geben bestimmte Rituale vor, in denen sie festlegen
wie und wann die Gläubigen zu ihnen zu beten haben, um die Welt zu dem
Ort zu machen, den sie sich wünschen und um sie vor all den
Unsicherheiten zu schützen, die das Leben so mit sich bringt.
Es
ist so offensichtlich, wie absurd diese Glaubenslehre ist. Hier ein
Beispiel: „Die Erzeugung von Solidarität auf Befehl“ – so etwas gibt es
nicht! Wenn Menschen solidarisch sind, dann geschieht das freiwillig.
Eine Solidarität, die herbeibefohlen wird, kann keine Solidarität sein.
Die
übliche Rechtfertigung lautet: „Wir haben das Recht, euch zu regieren,
weil ihr uns dieses Recht übertragen habt. Auch diejenigen, die uns
nicht gewählt haben und nicht dem zustimmen, was wir tun.“
Sie
repräsentieren uns, in dem sie Dinge tun, zu denen wir nicht das Recht
haben? Sie repräsentieren uns, in dem sie uns herumschubsen und uns
unser Geld wegnehmen? Wenn ich zu meinem Nachbarn gehe, ihn herumschubse
und ihm sein Geld wegnehme und als Rechtfertigung zu ihm sage: „Ich
darf das, weil ich dich ja repräsentiere“, dann wird er mich fragen, ob
ich noch ganz dicht bin.
Die
verrückteste Aussage überhaupt ist aber: „Wir, also das Volk, sind die
Regierung!“ Sagt mal, merkt ihr wirklich nicht, dass es da eine Gruppe
von Menschen gibt, die festlegt, was ihr zu tun und zu unterlassen habt?
Die das ganze dann „Gesetze“ nennt, die Geld von euch erpressen und das
als „Besteuerung“ bezeichnet? Dass diese Gruppe ein paar bewaffnete
Männer zu euch nach Hause schickt, die euch Gewalt antut, wenn ihr nicht
gehorcht? Seid ihr wirklich nicht dazu in der Lage, zwischen euch und
denen einen Unterschied zu erkennen?“
Besonders
offensichtlich wird der blinde Glaube an den Staat in den Antworten auf
diese Frage: „Kannst du an jemand anderen Rechte übertragen, die du
selbst gar nicht hast?“ Jeder wird antworten: „Nein, natürlich nicht.“
„Okay… wenn du dich mit deinem Freund zusammen tust, könnt ihr beide
zusammen dann jemandem Rechte übertragen, die keiner von euch beiden
hat?“ Und die Antwort lautet wieder: „Nein“.
Und
es braucht nicht viel, um zur Frage zu kommen: „Wieso hat eine
Regierung Rechte, die du nicht hast?“ Und dann regen sich die Befragten
auf, sie werden ärgerlich, fangen an sich zu verteidigen oder laufen
einfach davon.
Sie
sind nicht zu dieser Überzeugung gekommen, weil sie darüber nachgedacht
haben oder Beweise gesammelt haben oder logische Schlussfolgerungen
gezogen haben. Sie sind dazu gekommen, weil ihnen „blinder Gehorsam“
eingetrichtert wurde, noch bevor sie überhaupt richtig sprechen konnten.
Es wurde ihnen einfach „beigebracht“, einer sogenannten „Autorität“ zu
gehorchen. Und das dieses Ding Rechte hat, die ein normaler Mensch nicht
hat und dass die Menschen die „Pflicht“ haben, diesem Ding zu
gehorchen. Dass es Leute gab, die Götter gewesen sein müssen – die
irgend etwas auf ein Stück Papier geschrieben haben und das ganze dann
als „Verfassung“ bezeichneten. Sie haben ein paar seltsame Rituale
durchgeführt und die Leute haben dann gesagt: „Dies ist jetzt das
Gesetz“.
Die
meisten Menschen bekommen ein komisches Gefühl im Bauch, wenn sie sich
vorstellen, sie würden jemandem der das Gesetz vertritt, nicht
gehorchen. Sie bekommen Angst. Die meisten Menschen sind nicht dazu
fähig, „Nein!“ zu sagen. Das Nein widerspricht ihrer Programmierung und
Indoktrination, die sie über viele viele Jahre verabreicht bekommen
haben. Ihnen wurde eingetrichtert, das es gut und richtig sei, zu
gehorchen und dass jeder, der das nicht tut, ein schlechter Mensch sei.
Das
ist die Botschaft, die bereits in den Schulen in die Köpfe der Menschen
eingehämmert wird. Immer und immer wieder, jeden Tag. So lange die
Kinder in der Schule sind, hängt ihr Wert davon ab, wie gut sie einer
Autorität gehorchen.
Es
ist ein Wechselspiel zwischen „Anerkennung und Missbilligung“. In der
Schule lernen sie, dass Gehorsam zu Anerkennung und Belohnung führt.
Ungehorsam wird dagegen mit Missbilligung und Verachtung bestraft. Jeder
soll mitbekommen, dass Kinder, die nicht gehorchen, schlechte Menschen
sind.
Der
blinde Glaube an Autoritäten führt dazu, dass schreckliche Dinge getan
und gerechtfertigt werden, die normalerweise niemand tun würde. Das gilt
für gute Menschen, für schlechte Menschen und alles, was dazwischen
liegt.
Seht
euch zum Beispiel die Polizisten an. Sie glauben wirklich, dass sie
Rechte hätten, die du und ich nicht haben. Der einzige Grund, warum sie
das tun, was sie tun, ist ihr blinder Glaube an die Autorität, die ihnen
eine Ausnahme von den moralischen Prinzipien einräumt.
Wenn
ihr sie darauf ansprecht und ihnen sagt: „Hey, das was du da machst,
ist moralisch falsch! Es ist nicht in Ordnung jemanden einzusperren, der
Marihuana raucht.“, dann sagen sie: „Also ich mache die Gesetze ja
nicht… Ich setze sie nur um. Ich bin doch nicht verantwortlich für mein
Handeln. Ich bin nur das Werkzeug einer Macht, die Regierung genannt
wird. Du kannst mich doch nicht persönlich für mein Handeln
verantwortlich machen, weil ich es doch in Wirklichkeit gar nicht bin,
der da handelt. “
Das hört sich total verrückt an, aber es ist genau das, was die meisten von ihnen sagen würden.
Alle
diese Fälle, in denen die Vollstrecker Gewalt gegenüber Menschen
initiieren, gegenüber Menschen, die niemandem etwas getan haben. Wenn
sie darauf angesprochen werden, dann behaupten sie tatsächlich, dass sie
persönlich ja gar nichts getan hätten. Der einzige Grund warum sie es
tun ist, weil sie – wie allen anderen auch – an die Lügen von der
Autorität und der Regierung und den Gesetzen glauben und ihnen gesagt
wurde: „Du bist nur ein Werkzeug einer Macht, „Gesetz“ genannt und diese
Macht kann dich mit Rechten ausstatten, die niemand anderes hat. Also
musst du dich nicht schlecht fühlen, wenn du körperliche Gewalt gegen
friedliche Menschen anwendest, weil das „Gesetz“ schließlich sagt, es
ist in Ordnung das zu machen.“
Im
Grunde ist es nur die Erlaubnis dein Gewissen zu ignorieren, indem dir
gesagt wird: „Du hast Rechte, die andere Menschen nicht haben.“ Du
selbst hast nicht das Recht, anderen Menschen vorzuschreiben, was sie zu
tun und zu lassen haben. Du hast nicht das Recht, Menschen auf der
Straße aufzulauern und sie zu erpressen. Aber in dem Moment, wo du das
„Gesetz“ repräsentierst, dann ist es plötzlich nicht nur in Ordnung,
sondern sogar etwas „Ehrenhaftes“ oder „Gutes“, herumzulaufen und andere
Leute zu berauben und sie zu schikanieren.
Das
ist die größte Gefahr des Glaubens an eine Autorität. Der Glaube
manipuliert Leute zu Gehorsam und dazu, wirklich schlimme, grausame und
gewalttätige Dinge zu tun, weil sie denken: „Das ist jetzt in Ordnung,
weil die Regierung oder eine Autorität das angeordnet hat.
Sie
wachsen in dem Glauben auf, dass Gehorsamkeit eine erstrebenswerte
Tugend sei. Von ihren Eltern, ihrer Schule, vom Staat und von ihrer
Kultur erhalten sie diese versteckte autoritäre Botschaft, die alles
durchdringt. Wenn eine Kultur erschaffen wird, das alles zu glauben und
dann wirklich böse psychopatische Menschen an die Macht kommen und
befehlen: „Gehe los und mache richtig üble Dinge“, dann sagt die Masse:
„Naja, wir müssen einfach gehorchen. Wir müssen dem Gesetz gehorchen.
Wir müssen das tun, was uns gesagt wird, denn das ist eine
erstrebenswerte Tugend.“
Und
dann marschieren „gute“ Menschen los und tun wirklich schlimme Dinge.
Ich fürchte mich nicht vor den Maos oder den Stalins oder den Hitlers.
Ich fürchte mich vor den unzähligen Menschen, die solche Leute als
Autoritäten anerkennen und die für ihre Regierung, für das Reich, für
die Nation, für das Gemeinwohl Befehle ausführen. Ein Verrückter mit
einem komischen Schnurrbart ist vollkommen harmlos. Für Menschen, die
nicht an eine Autorität glauben, ist er überhaupt keine Gefahr.
Einige
Menschen glauben, dass man jedem vertrauen müsste, wenn man keine
Regierung will. Natürlich kann man nicht allen Menschen vertrauen. Aber
gerade deswegen ist es ein schwerer Fehler, Machtpositionen zu schaffen,
zu denen Menschen, die nicht einmal ihr eigenes Leben geregelt
bekommen, Zugang haben. Warum zum Teufel sollte es solchen Menschen
ermöglicht werden, sich gewaltsam in das Leben anderer Menschen
einzumischen?
Wenn
jemand sagt: „Ich vertraue den Menschen nicht. Menschen kann man nicht
vertrauen. Sie sind unberechenbar…“ und dieser Jemand fordert
gleichzeitig, einen Staat und eine Regierung, dann sieht seine wirre
Lösung des Problems so aus, einige dieser Menschen – und zwar die am
wenigsten vertrauenswürdigen – zu nehmen und ihnen die Macht zu geben,
über alle anderen mit Gewalt zu herrschen, damit alle vor den wenig
vertrauenswürdigen Menschen beschützt werden.
Okay,
ihr habt also solche Angst vor den normalen Menschen und seid so
dankbar, dass ihr eine Regierung habt… also frage ich euch: „Wer hat
euch das meiste Geld unter Androhung von Gewalt gestohlen? Private
Menschen, die euch bedroht haben? Oder waren es Agenten dieser
Autorität, die euch bedroht haben? Wie groß ist die Anzahl der Morde,
die von privaten Menschen begangen wurden im Vergleich zu der Anzahl an
Morden, die von Menschen im Namen einer Autorität begangen wurden? Du
kannst dir gar nicht vorstellen, wie weit die Zahlen auseinander liegen.
Die Anzahl der Morde durch private Personen ist vollkommen lächerlich
im Vergleich zu dem, was im Namen des Gesetzes, im Namen einer
Regierung, im Namen einer Autorität geschehen ist und noch heute
geschieht. Selbst die Anzahl der Morde durch Regierungen, die andere
Staaten angreifen, ist verschwindend gering im Vergleich zu der Zahl an
Morden, die eine Regierung an ihrem eigenen Volk verübt.
In
den letzten hundert Jahren wurden mehr als 270 Millionen Menschen von
ihren eigenen Regierungen umgebracht! Und da sind noch nicht einmal die
Kriege mit eingerechnet.
Der
erste Schritt ist immer der Schwierigste: Jemanden dazu zu bewegen,
seinen blinden Gehorsam anzuzweifeln, so dass er beginnt, wieder
selbstständig zu denken und zu sehen, dass eine Regierung alles andere
ist, als das, was er bisher von ihr angenommen hat.
Es
ist enorm schwierig für manipulierte Menschen, diese fast
blasphemischen Gedanken zu denken, dass da Leute in den Regierungen
sitzen, die NICHT das Recht haben zu regieren. Dass ihre Drohungen nicht
„Gesetze“ sind, sondern einfach nur Drohungen. Das ihre Forderungen
nicht „Steuern“ sind, sondern einfach nur Raub und Erpressung. Es fühlt
sich wie Ketzerei an, weil es tatsächlich Ketzerei ist! Es ist Ketzerei
gegenüber dem Gott, der „Staat“ genannt wird.
Ich
habe Hoffnung, weil ich eine riesige Menge an Menschen beobachte, die
sich trauen, über diese Dinge nachzudenken. Es werden immer mehr. Die
Zahl der Menschen, die darüber sprechen, explodiert förmlich. Und
dennoch ist es eine Minderheit. Aber die Kurve zeigt exponentiell nach
oben. Ich glaube nicht, dass es noch aufzuhalten ist. Der Aberglaube an
den Staat ist so gut wie tot. Der Glaube an den Staat ist aus demselben
Grund zum Untergang verurteilt, wie der Glaube daran, dass die Erde eine
Scheibe ist. Weil zu viele Menschen mittlerweile die Idiotie dieses
Glaubens erkannt haben.
Und
das wird nicht einfach so wieder verschwinden. Niemand, der das Prinzip
des Selbsteigentums verstanden hat und der erkannt hat, wie vollkommen
verrückt dieser Aberglaube an den Staat ist, wird am nächsten Tag
aufwachen und sagen: „Plötzlich denke ich doch wieder, dass ich tun
sollte was die Regierung von mir will.“
Ich
glaube wirklich, dass die Menschheit gerade erst beginnt, ihr
eigentliches Potenzial zu entfalten. Die Spezies Mensch war niemals
dafür vorgesehen, die Rolle des Nutzviehs für eine herrschende Klasse zu
spielen. Jeder Mensch gehört sich selbst und hat das Recht, über sein
eigenes Leben zu bestimmen.
Ich
wünsche mir noch zu erleben, dass rationale und moralische Menschen
einfach in Ruhe gelassen werden und ihr leben leben können. Aber wir
werden es auf jeden Fall schaffen. Früher oder später werden es wir mit
Sicherheit schaffen.
Die Lüge wird niemals die Wahrheit für alle Zeiten unterdrücken können.
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